CMD-Symptome und Befunde: Die vielen Gesichter der CMD Drucken E-Mail

Welche Symptome deuten auf eine CMD hin?

Eine Zusammenfassung

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Die Craniomandibuläre Dysfunktion ist wie ein Chamäleon und äußert sich in unterschiedlichster Symptomatik. Erst mehrere Befunde ergeben oftmals ein klares Bild und zeigen damit einen Ausweg für viele Betroffene aus ihrer schmerzlichen Misere auf.

Einige der häufigsten Befunde sind:

  • Gesichtsschmerzen
  • Eingeschränkte Mundöffnung
  • Nackenschmerzen/Schulterverspannungen
  • Kopfschmerzen bishin zu migräneartigen Anfällen
  • Rückenschmerzen und Verspannungen bzw. Blockierungen
  • Schwindel
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Ohrenschmerzen
  • ADHS
  • Knacken und Knirschen mit Verlust an Zahnsubstanz

Klagen Sie häufig über eine dieser Beschwerden? Dann sollten Sie sich hier einmal selbst testen. Sollten Sie über etwaige Auffälligkeiten klagen, dann empfiehlt es sich, einen CMD-Spezialisten zur Diagnostik aufzusuchen. Denn je eher man in den Mechanismus der CMD-Entstehung eingreifen kann, umso besser sind die Aussichten auf möglichst vollständige Besserung.
Patienten, die jahrelang unter mehreren dieser Symptome gelitten haben, wissen zu berichten, wie aufwendig und mühsam der Weg zurück sein kann. Der Spezialist wird dann entsprechende Befunde erheben und neben der grundlegenden Untersuchung der Kopf- und Nackenregion auch weitere orientierende Tests durchführen. Ergibt sich dabei ein Anhaltspunkt für Störungen in benachbarten Systemen, werden Sie zur interdisziplinären Diagnostik zum entsprechenden Facharzt überwiesen.

Viele Co-Therapeuten haben in ihrem Fachgebiet Bezug zur CMD:

  • Orthopäden/Osteopathen
  • Physiotherapeuten
  • Kieferorthopäden
  • Zahnärzte
  • HNO-Ärzte
  • Kieferchirurgen
  • Augenärzte uvm.

Der Therapeut Ihres Vertrauens sollte dann die verschiedenen Befunde zusammenstellen, sie mit anderen Therapeuten diskutieren und die entsprechende Therapie einleiten. Wir haben zusammengestellt, welcher Therapeut wofür zuständig ist. Klicken Sie einfach hier.

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